RSI (Relative Strength Index) und Bollinger Bands sind beide beliebte Indikatoren, messen aber unterschiedliche Marktaspekte. Der RSI ist ein Momentum-Indikator auf einer Skala von 0 bis 100, der Überkauft- und Überverkauft-Bedingungen anzeigt. Bollinger Bands sind dagegen ein Volatilitätsindikator mit drei Linien, der zeigt, wie weit sich der Kurs vom gleitenden Durchschnitt entfernt hat.
Der Vergleich ist relevant, weil RSI als reiner Oszillator funktioniert, während Bollinger Bands zusätzlich visuelle Informationen über Ausbrüche und Volatilitätsphasen liefern — beide ergänzen sich daher besonders gut in der praktischen Anwendung.
Der RSI liefert dabei eine klare numerische Einschätzung des Momentums, während Bollinger Bands visuell zeigen, wie weit sich der Kurs von seinem statistischen Durchschnitt entfernt hat — zwei unterschiedliche, aber komplementäre Perspektiven auf denselben Markt.