Aktives und passives Investieren stehen für zwei grundlegend verschiedene Philosophien der Geldanlage. Beim aktiven Investieren kaufen und verkaufen Anleger regelmäßig Wertpapiere in dem Versuch, den Gesamtmarkt zu übertreffen. Beim passiven Investieren wird hingegen in breit gestreute Portfolios oder Indexfonds investiert und weitgehend auf häufige Eingriffe verzichtet.
Der Vergleich ist deshalb so relevant, weil beide Ansätze völlig unterschiedliche Anforderungen an Zeit, Kosten und psychologische Disziplin stellen. Während aktive Strategien hohe Erfolgsraten versprechen, zeigen Statistiken, dass nur ein kleiner Teil der aktiven Anleger den Markt langfristig schlägt — passive Ansätze liefern dagegen verlässlichere, wenn auch unspektakulärere Ergebnisse.
Selbst professionelle Fondsmanager schaffen es nur in seltenen Fällen, ihren Vergleichsindex über viele Jahre hinweg konsequent zu schlagen, was die Debatte zwischen beiden Philosophien seit Jahrzehnten befeuert.