ETFs (Exchange Traded Funds) und Mutual Funds (Investmentfonds) sind beide beliebte Wege, um breit diversifiziert in Wertpapiere zu investieren, unterscheiden sich aber deutlich in Struktur und Handhabung. ETFs werden wie Aktien fortlaufend an der Börse gehandelt und sind meist passiv verwaltet, während Mutual Funds nur einmal täglich zum Nettoinventarwert bewertet und häufig aktiv von Fondsmanagern gesteuert werden.
Anleger vergleichen beide vor allem wegen der Kostenunterschiede: ETFs haben in der Regel deutlich niedrigere Gebühren und keine Ausgabeaufschläge, während Mutual Funds oft höhere Verwaltungskosten sowie Ausgabeaufschläge von bis zu 5-6% mit sich bringen.
Auch bei der Mindestanlage zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Während ein ETF-Kauf oft schon ab 50 bis 100 Euro möglich ist, verlangen viele Mutual Funds Mindestsummen von 500 bis 1.000 Euro.