MACD und Bollinger Bands zählen zu den meistgenutzten technischen Indikatoren, verfolgen jedoch unterschiedliche Ansätze. MACD misst die Differenz zwischen zwei exponentiellen gleitenden Durchschnitten und dient primär als Trendfolge- und Momentumindikator. Bollinger Bands bestehen aus einer mittleren Linie und zwei äußeren Bändern und zeigen vor allem Überkauft- und Überverkauft-Zustände in Relation zur Volatilität.
Der Vergleich lohnt sich, weil beide Indikatoren in unterschiedlichen Marktphasen ihre Stärken ausspielen: MACD funktioniert am besten in klar trendenden Märkten, während Bollinger Bands besonders in Range-gebundenen oder volatilen Seitwärtsphasen wertvolle Signale liefern.
Während der MACD in stark trendenden Märkten seine größte Aussagekraft entfaltet, liefern Bollinger Bands gerade in volatilen Seitwärtsphasen mit klaren Bandberührungen wertvolle Ein- und Ausstiegssignale.