Growth Investing und Value Investing sind zwei der klassischsten Anlagephilosophien an den Aktienmärkten. Growth Investing konzentriert sich auf Unternehmen mit überdurchschnittlichem Gewinnwachstum und hohem Zukunftspotenzial, oft erkennbar an höheren Kurs-Gewinn-Verhältnissen. Value Investing sucht dagegen gezielt nach unterbewerteten Aktien, die unter ihrem inneren Wert gehandelt werden.
Der Vergleich ist relevant, weil beide Strategien in unterschiedlichen Marktphasen unterschiedlich gut funktionieren: Growth-Aktien dominieren häufig in Bullenmärkten und Technologiesektoren, während Value-Aktien in Baissemärkten und wirtschaftlicher Unsicherheit ihre Stärken ausspielen.
Typische Kennzahlen verdeutlichen den Unterschied: Growth-Aktien weisen meist ein höheres Kurs-Gewinn-Verhältnis und schnelles Umsatzwachstum auf, während Value-Aktien durch ein niedriges KGV, ein niedriges Kurs-Buchwert-Verhältnis und eine hohe Dividendenrendite auffallen.